Kein Nulldefizit:

Gemeinden sind  weiterhin in argen Finanznöten

Niederösterreich
11.05.2020 11:30
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone
Die Corona-Krise bringt nicht nur viele Unternehmen finanziell ins Schleudern. Auch die öffentliche Hand ist betroffen. Wie arg, das zeigen Zahlen, die etwa Alois Schroll, Bürgermeister von Ybbs, präsentierte. Er untermauert die Forderung: „Wir brauchen ein Hilfspaket!“

Eine erste Bilanz über die vergangenen Krisenmonate zog jetzt Alois Schroll (SP). Allein seine Gemeinde kosteten die nötigen Maßnahmen bisher mehr als 1,1 Millionen Euro. Dazu kommt, dass massive Einbußen beim Steueraufkommen und den Ertragsanteilen drohen. Schroll: „Fachleute prognostizieren in den kommenden Monaten einen Entfall von bis zu 40 Prozent.“ Er ruft wie viele Amtskollegen nach einem Hilfspaket des Bundes für Gemeinden.

Vorläufig abgeschlossen sind die Budgetverhandlungen des Landes. 7,1 Milliarden Euro stehen 2021 für Ausgaben bereit. Die Einnahmen sind auch hier unklar. Daher steht schon fest: Das angestrebte Nulldefizit wird’s wohl nicht geben

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