54 Millionen Euro

Virus reißt Loch ins Stadtbudget

Salzburg
24.04.2020 19:16
Mehrausgaben, wegfallende Einnahmen und Hilfspakete: Die Stadt Salzburg rechnet mit einem satten Minus.

Mit dem Tourismus ist uns der wichtigste Wirtschaftsfaktor komplett weggebrochen. Wir haben ein veritables Liquiditätsproblem“, zeigt Bürgermeister Harald Preuner (ÖVP) auf. Alleine zehn Millionen Euro an Bundesertragsanteilen brechen der Stadt im Monat weg. Bei der Kommunalsteuer fallen heuer rund 14 Millionen Euro aus. Erst ab Juli erwartet die Stadt wieder Einnahmen. Insgesamt rechnet die Finanzabteilung mit einem Minus von rund 54 Millionen Euro.

Den Projekthaushalt wird die Stadt heuer nicht stemmen können. Noch will man aber keine Projekte streichen, sondern lediglich nach hinten schieben. Bei einer Investitionsklausur am 4. Mai wird das weitere Vorgehen bestimmt.

Fertig ist seit Freitag das städtische Unterstützungspaket für den Sport: „Damit sichern wir den Fortbestand der Sportvereine für 2020 ab“, hofft Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) im Ausschuss auf Zustimmung. Bei Hilfsgeldern für die Kultur muss die Finanzabteilung noch nachbessern. „Wir werden bei abgesagten Projekten auch bereits vergebene Förderungen zurückfordern“, so Preuner.

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