Pfotenhilfe im Einsatz

Versuchsschweinchen-Trio aus Testlabor gerettet

Salzburg
25.04.2020 21:00

Den Schweinchen wurden in einem österreichischen Labor im Zuge von Tests Brandwunden zugefügt. Die Tiere anschließend zu töten, brachten zwei Wissenschaftler bei ihren „Versuchskaninchen“ einfach nicht übers Herz. Denn sie hatten bereits eine Beziehung zu ihnen aufgebaut. Die Pfotenhilfe Lochen kam diese Woche zur Rettung.

Die Wissenschaftler mussten beobachten, wie sich die Brandnarben entwickeln. Nach solchen Versuchen werden Tiere normalerweise getötet. Die beiden fassten sich aber ein Herz und fragten bei der Pfotenhilfe an, ob ihre Versuchsschweinchen gerettet werden könnten - erfolgreich. Jetzt kann das quirlige Trio „Tick“, „Trick“ und „Track“ sein restliches Leben am Gelände in Lochen noch so richtig auskosten.

(Bild: Pfotenhilfe)

„Medikamente verhalten sich beim Menschen anders“
„Um Medikamente zu entwickeln, fällt Wissenschaftlern meist immer noch nichts Besseres ein, als der Versuch am lebenden, leidensfähigen Tier“, ärgert sich Johanna Stadler, Pfotenhilfe-Leiterin. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sind unbrauchbar. Denn: „Medikamente verhalten sich beim ohnehin für die Zulassung notwendigen Menschenversuch oft ganz anders“, gibt Stadler zu bedenken. Ihr Mann, Pfotenhilfe-Kollege Jürgen Stadler, kennt ein Beispiel: „Aspirin wirkt beim Menschen super ohne Nebenwirkungen. Für Tiere ist es allerdings tödlich.’“

Karina Langwieder
Karina Langwieder
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