Neues Programm

Große Optimisten am Schauspielhaus

Salzburg
24.04.2020 14:30
Porträt von Christoph Laible
Von Christoph Laible
Trotz Corona-Krise und strengen Maßnahmen hat das Schauspielhaus Salzburg sein neues Programm für die Spielzeit 2020/2021 präsentiert. Macht das Sinn in der derzeitigen Lage? „Als Theatermacher sind wir notorische Optimisten. Natürlich entwerfen wir einen Jahresspielplan“, sagt Intendant Robert Pienz.

„Wir gehen davon aus, dass in fünf Monaten die Vorhänge wieder hochgehen. Planung heißt immer, einen positiven Blick in die Zukunft zu werfen“, so Pienz weiter. Besonders freut sich der Intendant darüber, dass es abgesagte Titel in die nächste Spielzeit geschafft haben. „Wir konnten zum Beispiel den Gatsby und das Lamm Gottes retten.“ Auch „Alte Meister“ von Thomas Bernhard, die österreichische Erstaufführung von „Das Floß der Medusa“ und das Musical „Black Rider“ von Tom Waits und Robert Wilson sind einige von Piens Lieblingen. Derweil hat sich die wirtschaftliche Lage am Schauspielhaus ein wenig entspannt. Stadt, Land und Bund haben die Jahresförderungen voll ausbezahlt. „Wir haben wieder Wasser unterm Kiel. Rund 1,8 Millionen Euro sind geflossen.“ Trotzdem schätzt Pienz den Verlust bis Jahresende auf rund 500.000 Euro. C. Laible

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