Ramos und Co. dagegen

Kasernierung? Spaniens Fußballer wehren sich

Fußball International
22.04.2020 12:36

Die spanischen Fußball-Profis haben Bedenken bezüglich einer möglichen Rückkehr in den Trainingsbetrieb angemeldet. Die Kapitäne aller 42 Klubs in den beiden höchsten Spielklassen hätten am Dienstag ein Video-Meeting abgehalten, berichtete die Spielvereinigung AFE. Der Vorschlag von La Liga, mit geschlossenen Trainingscamps zu starten, stieß bei Sergio Ramos und Co. auf wenig Zustimmung.

Laut Spaniens Ligachef Javier Tebas würden die Klubs rund eine Milliarde Euro verlieren, wenn die Saison nicht zu Ende gespielt wird. Bisher ist aber noch kein Datum für die Rückkehr ins Training fixiert. Spanien ist besonders stark vom Coronavirus betroffen. Mehr als 200.000 Infizierte sind die meisten in Europa. Mehr als 21.000 Menschen sind mit oder an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Die Liga hat für den Wiederbeginn eine Kasernierung der Spieler in den Trainingszentren angedacht, die etwa Barcelonas Sergio Busquets ablehnt.

(Bild: APA/AFP/LLUIS GENE)

Die Spieler würden laut einem AFE-Sprecher planen, das Sport- und das Gesundheitsministerium zu informieren. „Sie haben größte Bedenken wegen der Situation, in der die Gesellschaft im Moment steckt, und besonders wegen der Gesundheitsbedingungen, die sie selbst vorfinden, wenn sie zur normalen Aktivität zurückkehren.“

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(Bild: KMM)



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