Angenagte Bäume

In Maxglan ist der Biber los

Salzburg
15.04.2020 16:38
Porträt von Christoph Laible
Von Christoph Laible
Rund 250 Biber leben im Bundesland. Einer davon hat es sich gerade in Maxglan gemütlich gemacht. Das führt zu Konflikten zwischen Mensch und Tier. „Gerade jetzt im Frühjahr ist die Wanderzeit der Biber. Da tauchen einzelne Tiere dort auf, wo sie eigentlich kein Revier haben und bleiben für einige Wochen“, sagt Gundi Habenicht, Biberbeauftragte im Bundesland Salzburg.

Die Gewässerränder sind oft stark bebaut. Typische Konflikte: angenagte Obstbäume oder Biber, die in Pools Zuflucht suchen und Schäden anrichten. Grundsätzlich bleibt der Grundbesitzer auf den Kosten sitzen.

 Tipp: „Man kann bedrohte Bäume mit einem Baustahlgitter aus dem Baumarkt umwickeln“, sagt Habenicht. An dem beißt sich der Biber die Zähne aus. Biberfreunde können beruhigt sein: nur als Redewendung gemeint. Waldbesitzer entschädigt das Land. Das geht von wenigen Euro für kleine Stämme bis hin zu 517 Euro für Eichen, Kirsch- und Nussbäume. 2018 und 2019 wurden jeweils rund 20.000 Euro ausgezahlt.

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