Aufwendige Bergung

Feuerwehr rettet Kalb aus Güllegrube

Tirol
09.04.2020 13:00

Weil ein einjähriges Kalb in eine Güllegrube gestürzt war, musste die Freiwillige Feuerwehr Wattenberg in Tirol am Mittwoch gegen 13 Uhr ausrücken, um das verzweifelte Tier zu retten. Rund eine Stunde dauerte die aufwendige Bergung. Im Einsatz standen rund 20 Florianijünger, die mit allen drei Fahrzeugen zum Unglücksort eilten.

In rund 1100 Metern Seehöhe ereignete sich das Tierdrama auf einem Bergbauernhof. Dort durchbrach das einjährige Kalb den Holzdeckel der rund drei Meter tiefen Güllegrube und stürzte in weiter Folge hinein. Diese war bis zur Hälfte gefüllt. Von dem verstörten Tier schaute anschließend nur noch der Kopf heraus.

Tier blieb unverletzt
Nach der Alarmierung rückte die Feuerwehr mit allen drei Fahrzeugen und rund 20 Mann aus. Zum Glück war einer von ihnen auch der Waldaufseher. „Der wusste, dass sich ein Lkw mit einem Holzkran in unmittelbarer Umgebung befand. Den hat er gleich angefordert“, berichtet Kommandant Stefan Schafferer. Zwei Helfer begaben sich mit schwerem Atemschutz zu dem Kalb in die Güllegrube und konnten es festgurten. Mit dem Kran wurde es dann schonend geborgen. Rund eine Stunde dauerte die spektakuläre Bergung. Das Tier blieb unverletzt.

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