Falsche Dienstzeiten

Gewerkschaft ortet Betrug bei der Kurzarbeit

Salzburg
07.04.2020 21:05
Porträt von krone.at
Von krone.at

Vor einem Missbrauch bei der Kurzarbeit warnt die Salzburger Gewerkschaft der Privatangestellten. Es seien bereits mehrere Meldungen eingegangen, wonach manche Firmen zwar Kurzarbeit angemeldet haben, die Angestellten aber wie gewohnt weiterarbeiten. Die Gewerkschaft rät: Die Arbeitszeit genau notieren!

Das Modell der Kurzarbeit wird in Salzburg sehr gut angenommen: In der vergangenen Woche sind rund 500 Kurzarbeitsanträge pro Tag von Unternehmen aus dem Bundesland bei der Gewerkschaft der Privatangestellten eingegangen. Während der weit überwiegende Teil der Firmen dieses Instrument verantwortungsvoll anwendet, gebe es auch ein paar schwarze Schafe, die diese Hilfsmaßnahme schamlos ausnützen, warnt die Gewerkschaft. 

AMS-Förderungen kassieren, um Körberlgeld einzustreichen
„Hinter vorgehaltener Hand soll den Beschäftigten die Weisung erteilt worden sein, fürs Protokoll kürzere Dienstteiten aufzuschreiben. Damit will man unrechtmäßig AMS-Förderungen kassieren, um sich ein Körberlgeld auf Kosten der Allgemeinheit einzustreichen“, meldet die Gewerkschaft. Dies sei aber kein Kavaliersdelikt, sondern Betrug und strafrechtlich relevant. Die Gewerkschaft werde solche Fälle jedenfalls an die Behörden melden.

Tipp für die Angestellten: Die Arbeitszeit genau protokollieren!

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