Der börsennotierte steirische Chip- und Sensorhersteller ams in Premstätten hat - trotz der Corona-Krise - bekräftigt, dass man den Vollzug des Übernahmeangebots für den Münchner Lichtkonzern Osram für das zweite Quartal, also den Zeitraum April bis Juni, erwartet.
Der steirische Chiphersteller sieht sich für Covid-19 finanziell gerüstet und hält weiterhin am Kauf des Lichtkonzert Osram fest. Zur teilweisen Finanzierung der Groß-Übernahme hat ams ja eine Kapitalerhöhung im Ausmaß von 1,65 Mrd. Euro vor. Dafür habe man positive Rückmeldungen von einer Reihe großer bestehender Aktionäre erhalten, die planen würden, ihre Bezugsrechte auszuüben, sowie von weiteren Investoren, die an der Bezugsrechtsemission teilnehmen wollten.
Mehr denn je sei man von der offensichtlichen strategischen Logik und dem Wertschaffungspotenzial aus dem Zusammenschluss von ams und Osram überzeugt, wird ams-CEO Alexander Everke zitiert. Der Vollzug des Barübernahmeofferts für Osram stehe nur noch unter der Bedingung des Erhalts der nötigen behördlichen Genehmigungen, so ams am Donnerstagabend. Ihre direkte Beteiligung an Osram hat die ams AG wie berichtet vorige Woche auf 23,4 Prozent erhöht, das ist aus regulatorischen Gründen auch die derzeit zulässige Höchstgrenze.
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