Nur zwei Runden stand Robin Rettenbacher beim Premier League-Heimevent in Salzburg auf der Tatami. Ein doppeltes Fehlurteil beendete die Teilnahme des 84-Kilo-Kämpfers. Ausgangspunkt: Ein Treffer seines kasachischen Gegners nach Ablauf der Zeit.
Die Kampfzeit stand schon gut zwei Sekunden bei null (siehe Video), als Chikhmarev den Salzburger, der bereits abgeschaltet hatte, mit der Faust seitlich am Kopf traf. Ein Kampfrichter zeigte auf, ein weiterer folgte: Treffer für den Kasachen - jenseits der Gültigkeit.
Karate-Farce um Robin Rettenbacher
Wütender Protest bei Rettenbachers Betreuern um Trainer Eppenschwandtner, der sofort Einspruch erhob, die 500 Euro Kaution hinblätterte. Ganze 15 Minuten dauerte das Video-Studium, ehe dem Protest stattgegeben und das Geld zurückgegeben wurde.
Die Kampfrichter, bei einem 0:0 Entscheidungsträger „rächten“ die Schlappe, kürten den deutlich weniger aktiven Chikhmarev mit 4:1 Stimmen zum Sieger. Eine Farce!
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