04.02.2020 19:08 |

Mehr als 115 Einsätze

Sturmtief „Petra“ fordert steirische Feuwehren

Das Sturmtief „Petra“ hielt am Dienstag weite Teile Österreichs in Atem, auch die Steiermark wurde von orkanartigen Windböen - teilweise mehr als 100 km/h stark - heimgesucht. Bis 16 Uhr waren steiermarkweit 100 Feuerwehren mit knapp 800 Mitgliedern im Einsatz. Sie mussten seit den Morgenstunden mehr als 110 technische Einsätze meistern.

Bäume wurden entwurzelt oder knickten um, Äste brachen herunter, Dächer wurden beschädigt, teilweise auch Stromleitungen, Straßen und Gehwege waren blockiert: Die Folgen des Sturms machten vielerorts die Hilfe der Feuerwehren notwendig, insbesonders in den Regionen Bruck, Hartberg, Weiz, Graz-Umgebung, Leibnitz und Deutschlandsberg. Punktuell gab es auch Einsätze in den Feuerwehrbereichen Mürzzuschlag, Voitsberg und Leoben.

In der Mooskirchner Ringstraße beispielsweise stürzte ein Baum auf die Straße und zerstörte eine Straßenlaterne. Laut Feuerwehr, die mit acht Mann im Einsatz war, wurde zum Glück niemand verletzt.

Solche Einsätze gab es auch für die Feuerwehren im Bezirk Deutschlandsberg. Besonders schlimm wütete „Petra“ in der Zeit nach 9 Uhr, zu dieser Zeit stürzten Bäume in Stainz und in Deutschlandsberg auf Häuser und Straßen. Und auch in der Obersteiermark bot sich ein ähnliches Bild, wie ein Posting der Trofaiacher Feuerwehr verdeutlicht.

Zugstrecke gesperrt, Skilifte standen still
Auch wichtige Verkehrsverbindungen in der Steiermark waren betroffen. So stürzten auf der Südautobahn (A2) bei Laßnitzhöhe Bäume auf die Straße. Gesperrt werden musste die Bahnstrecke zwischen Frohnleiten und Mixnitz. Laut den ÖBB ist ein Schienenersatzverkehr für Nahv- und Fernverkehrszüge eingerichtet.

Aus Sicherheitsgründen standen die Lifte in vielen Skigebieten still, darunter auch jene der Ennstaler „Riesen“ Planai und Reiteralm. Auch am Präbichl ging am Dienstag gar nichts. Aus wirtschaftlicher Sicht ist das bitter, befinden wir uns doch in der (umsatzstarken) ersten Semesterferienwoche.

Tausende Haushalte ohne Strom
Gefordert waren auch die Montageteams der Energie Steiermark. Bis zu 5000 Haushalte hatten zeitweise keinen Strom, gegen 16.30 Uhr waren es noch circa 800, insbesondere in der östlichen Obersteiermark.

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