"Wer suchet, der findet", heißt es in der Bibel. Ein Spruch, den auch Sturm in der Vorbereitung beherzigt. Die Testpiloten geben sich die Türklinke in die Hand. Kaum da, sind die meisten auch schon wieder weg. Tom Schütz, Aleksandar Popovic, Ishmael, Dennis Cagara, Sandro und Rodrigo Pereira nahm Sturm bislang unter die Lupe. Wirklich überzeugt hat keiner.
Dabei ist das Anforderungsprofil einfach - Oliver Kreuzer: "Gut muss er sein und noch keine 35 Jahre soll er sein", sagt Sturms Sportdirektor, der die "Castingshow" verlängert hat: Nächste Woche sollen die nächsten zwei Testpiloten für Abwehr und defensives Mittelfeld antanzen: Patrick Mavoungo und Patrick Ntzema heißen die Versuchskaninchen. Beide gehörten zum erweiterten WM-Kader Kameruns.
Brasilo-Talent ohne Engagement
Mit 27 Mann reiste Sturm am Mittwoch ins Camp nach Bad Waltersdorf. Bis zum Wochenende sind auch Pecnik und Luizão dabei. Wobei der Brasilo-Kicker wohl wieder die Koffer packen kann. Kreuzer: "Er hat zu wenig Engagement gezeigt."
Franco Foda war trotz der ersten Testpleiten zufrieden: "Im ersten Spiel haben wir viel mehr Spielanteile gehabt, im zweiten die besseren Möglichkeiten. Doch es kristallisiert sich allmählich eine Mannschaft heraus", sagt der Trainer, der bis auf Beichler, der am Samstag sein Comeback feiert, den ganzen Kader laufen ließ. Mario Kienzl hatte einen Kurzeinsatz, humpelte mit einer Innenbandverletzung im operierten Knie vom Platz.
von Burghard Enzinger, "Steirerkrone"
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