03.01.2020 09:00 |

Fußball

Trotz Konkurs-Gefahr bleibt Brandner Blau-Weißer

Obwohl ein Konkurs im Raum stand, bleibt der Salzburger Mittelfeld-Motor Michael Brandner dem krisengeschüttelten Zweitligisten Blau-Weiß Linz treu, startet Dienstag ins Training. Der 24-Jährige hofft nach dem Wr. Neustadt-Desaster und einem Mittel-Fußbruch 2019 auf ruhigeres Jahr 2020.

Jahreswechsel in New York – das war für Michael Brandner etwas Neues, etwas Aufregendes. Es passte zu seinem abgelaufenen Fußball-Jahr, das unter keinem guten Stern stand. Im Sommer musste der Salzburger Mittelfeldspieler bei Wr. Neustadt das Weite suchen, nachdem dem Zweitligisten die Lizenz entzogen worden war.

Im Dezember folgte bei seinem aktuellen Arbeitgeber BW Linz die Hiobsbotschaft. Da stand bei Verbindlichkeiten von 400.000 Euro plötzlich ein Konkurs im Raum. „Das traf uns völlig unerwartet“, sagt Brandner. Und der 24-Jährige gab zu, dass ihm nach dem Wr. Neustadt-Desaster gleich einmal durch den Kopf ging: „Nicht schon wieder.“

Doch die Wogen dürften sich etwas geglättet haben. Die Jänner-Gagen des Zweitligisten sind gesichert. Dienstag beim Trainingsstart ist Brandner gestellt. Nach dem Abgang von Gogo Djuricin ist aufgrund der unsicheren Zukunft (noch) kein Cheftrainer da, „Co“ Ernö Doma leitet die ersten Einheiten.

Brandner hatte nie einen Wechsel in Betracht gezogen. „Wenn ein Konkurs im Raum steht, hätten sie uns es früher sagen müssen. Und Stefan Reiter wäre im November wohl nicht als neuer Manager gekommen. Ich glaube sogar, dass uns die Situation noch mehr zusammenschweißt“, betont Brandner. Der fast den ganzen Herbst aufgrund eines Mittelfußbruches passen musste. 2020 kann für ihn nur besser werden. „Ich hoffe auf ein ruhigeres Jahr, ohne Verletzungen. Alles andere kommt von selbst.“

Herbert Struber
Herbert Struber
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