21.12.2019 08:00 |

Kombi-Weltcup

Ein Vierteljahrhundert Ramsau

Der Weltcup der Nordischen Kombinierer in Ramsau feiert am Wochenende ein Jubiläum - zum 25. Mal geht‘s auf der Schanze und in der Loipe am Fuße des Dachsteins zur Sache. Veranstalter Alois Stadlober erzählt von seinen größten Highlights. Lokalmatador Franz-Josef Rehrl zeigte gleich, dass er voll dabei ist.

Seit mittlerweile 25 Jahren ist die Ramsau ein fixer Bestandteil im Weltcup-Kalender der Nordischen Kombinierer. 1995 fanden die ersten Bewerbe unter dem Dachstein statt. 1999 war der steirische Ort sogar Ausrichter der WM. Heute geht man in den mittlerweile 71. Bewerb. Zur Jahrtausendwende übernahm Alois Stadlober das Zepter als Organisator. Dabei begann seine Premiere anders als gewünscht. „Meinen ersten Weltcup im Jahr 2000 haben wir gleich wegen dem Wetter absagen müssen“, denkt Stadlober zurück. Und auch in dieser Woche bereiteten die Temperaturen den Veranstaltern etwas Kopfzerbrechen.

Doch solche Kleinigkeiten sind schnell vergessen, wenn Stadlober an all die schönen Momente zurückdenkt. Unvergessen ist für ihn dabei ein Jahr. „Ganz klar 2010. Mario Stecher hat beide Bewerbe am Wochenende gewonnen, das war schon sehr schön“, schwärmt der 57-jährige Ex-Langläufer noch heute. „Aber auch der zweite Platz von Franz-Josef Rehrl im Vorjahr war besonders.“

Ich sitze auf Kohlen“
Vorm ersten Bewerb hat Stadlober gleich noch einen Weihnachtswunsch: „Ein Heimsieg vom Ramsauer Rehrl wäre das Sahnehäubchen.“ Dass Rehrl vorzeitig Christkind spielen könnte und einen Sieg als Geburtstagsgeschenk bringt, zeigte er im provisorischen Wertungsdurchgang: Mit 100 Metern segelte er zur zweithöchsten Weite - nur der Japaner Yoshito Watabe flog einen halben Meter weiter. Platz fünf wurde es für Rehrl nur wegen Landeproblemen. „Nicht einfach, denn es wechselt zwischen glatt und griffig. Schönheitssprung sollte es eh keiner werden, sondern mit richtig Feuer“, meinte der 26-Jährige. Zuletzt war er kränklich, die Form in der Loipe ist ungewiss. „Ich sitze selbst auf Kohlen, bin gespannt, wie es geht.“

Infos zum Weltcup:
Samstag: Probedurchgang 9.30 Uhr, Wertungsdurchgang Skisprung 11 Uhr, Gundersen-10km-Langlauf 14.15 Uhr.
Sonntag: Qualifikation 9.30 Uhr, Wertungsdurchgang Skisprung 11 Uhr, Gundersen-10km-Langlauf 15.45 Uhr.

Michael Gratzer
Michael Gratzer
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