Einsätze an Festtagen

Brandgefahr zu Weihnachten

Weihnachten, die besinnlichste Zeit im Jahr. Aber auch jene, die immer wieder für gefährliche Brände sorgt. Nämlich dann, wenn Adventkränze oder Christbäume in Flammen aufgehen. Die Ursachen sind meist die gleichen: Fahrlässigkeit und falsche Reaktionen im Ernstfall. Tipps: Ruhe bewahren und auch vorsorgen!

Jedes Jahr müssen die heimischen Feuerwehren zwischen der Adventzeit und den ersten beiden Jännerwochen zu mehr als 40 Wohnungs- oder Zimmerbränden zwischen Enns und Leitha ausrücken. Die Folgen sind sehr oft fatal: Ganze Häuser brennen wegen entzündeter Christbäume oder Adventkränze ab, oder Wohnungen werden völlig verwüstet. Meist breiten sich die Flammen so rasend schnell aus, dass die Bewohner nicht mehr rechtzeitig flüchten können und von den Einsatzkräften gerettet werden müssen.

Damit es in der stillsten Zeit des Jahres zu keiner Brandkatastrophe kommt, müssen lediglich einige Tipps beachtet werden. Zum einen sollte der Christbaum stabil verankert werden, sodass er bei einem leichten Windstoß nicht sofort umstürzt. Ist das Unglück schon passiert, darf in der Aufregung keinesfalls auf die Alarmierung der Feuerwehrkräfte vergessen werden. Jede Minute Verzögerung minimiert den Löscherfolg. Danach rasch die Wohnung verlassen und die Einsatzkräfte einweisen.

Schutz vor zu spät entdeckten Bränden bietet in jedem Fall ein Rauchmelder, der mit einfachen Handgriffen an der Decke montiert werden kann. Eine günstige Investition, die Kosten liegen derzeit zwischen 20 und 30 Euro, die Leben retten kann. „Das trockene Geäst brennt wie Zunder, aber oft wird die Gefahr einfach fahrlässig unterschätzt“, erklärt ein Fachmann.

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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