08.12.2019 11:00 |

Scharfe Kritik

FPÖ-Schlagabtausch mit ORF

Vier Minuten widmete am Freitag das Landesstudio des ORF einen Beitrag zur Lage der Salzburger Freiheitlichen. Dieser lässt bei den Blauen die Wogen hochgehen , sprechen von einer „Klatschberichterstattung“. Ehemalige Funktionäre rechnen dabei mit der Partei ab und schießen sich auf Marlene Svazek ein.

„Sonst niemanden zum schimpfen gefunden, lieber ORF?“ – mit diesen Worten eröffnet FPÖ-Landeschefin Marlene Svazek ihr Facebook-Statement zu einem ORF-Bericht vom Freitag. In diesem geht es unter anderem um eine mögliche Führungskrise in der Landespartei. Die Hauptdarsteller sind neben Svazek zwei ehemalige Funktionäre, die kein gutes Haar an den Ex-Parteifreunden lassen.

„Noch immer gekränkt, dass er, aufgrund unzureichender Qualifikation, für kein Nationalratsmandat in Frage gekommen war, hat Mitterlechner vor seinem Ausschluss keine Möglichkeit ausgelassen, um parteiintern Intrigen und Unfrieden zu stiften. Nun ist er ein dankbarer Partner der ORF-Klatschberichterstattung“, so Parteisekretär Andreas Schöppl. Oliver Mitterlechner wurde im Juli, wie berichtet, nach dem der Halleiner offen die Partei kritisierte, ausgeschlossen. Bereits 2015 trennten sich die Wege von Markus Steiner und den Blauen. Steiner wechselte zur FPS. „Wenn er von Amateur- und Profiliga spricht, möchte ich ihn gern daran erinnern, wer ihn vom Platz verwiesen hat“, so Schöppl.

Felix Roittner

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