Orte wollen Förderung

Wettlauf zum flotten Internet

Ob im Privathaushalt oder in der Firma - ohne leistungsstarkes Internet geht heute so gut wie gar nichts mehr. Notwendig dafür ist der Anschluss an das Breitband-Netz. Und um den Ausbau der Glasfasertechnik ist nun ein echtes Wettrennen entbrannt. Den Siegergemeinden winkt eine großzügige Landesförderung.

„Wir stehen vor einer einmaligen Chance“, sagt Bernhard Karnthaler. Der Bürgermeister von Lanzenkirchen, einer 4000-Seelen-Gemeinde im Bezirk Wiener Neustadt, will erreichen, dass der Ort einer der ersten wird, in dem im Auftrag des Landes ein öffentliches und zukunftssicheres Glasfasernetz errichtet wird. „Mit der fortschreitenden Digitalisierung ist es unerlässlich, dass Unternehmen vor Ort leistungsstarkes Internet angeboten werden kann“, weiß Karnthaler, der immer wieder Betriebe und damit Arbeitsplätze in seine Gemeinde lotst. Wenn 40 Prozent der Haushalte und Firmen mitmachen, könnten die Bauarbeiten für die Glasfaseranschlüsse bis zu jedem Haus bereits im kommenden Frühjahr starten. „Wenn wir das schaffen, gibt es auch besonders günstige Konditionen“, so der Bürgermeister.

Für 300 € bekommt man Glasfaserkabel bis zum Haus, die Gemeinde steuert 100 € bei. Karnthaler: „Also belaufen sich die Kosten pro Haushalt nur auf 200 Euro.“ Bei allen Bauprojekten der Kommune wurden seit 2015 bereits Leerverrohrungen dafür verlegt. Anmeldeformulare gibt es im Gemeindeamt sowie bei Wirten und Ärzten im Ort.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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