02.12.2019 14:14 |

Salzburger Nockerln

Die „Goldene Kugel“ ist aufpoliert

Lebendiges Zentrum in der Keltenstadt: Die „Genusskrämerei“ übersiedelte in das 500 Jahre altes Traditionsgasthaus und im Halleiner Kisterl werden regionale Spezialitäten verpackt.

Hallein Die Halleiner Genusskrämerei erstrahlt im besonders prachtvollen Glanz. Alexandra und Aaron Priewasser – sie verköstigten bisher am Unteren Markt – polierten für ihr neues Refugium die „Goldene Kugel“ auf. „Es ist mit 500 Jahren eines der ältesten Wirtshäuser des Landes, eine Institution! Da brauchte es viel Fingerspitzen- und Feingefühl“, betonte Priewasser, als er uns durch die ehrwürdigen Hallen in der Gollingertorgasse führte.

Gewölbe, alte Steinmauern – ein Paradies für Nostalgiker. „Wir sind mit der alten Substanz sehr behutsam umgegangen und haben sie stilvoll mit natürlichen Materialien wie Stein, Holz und Metall kombiniert. Außerdem wurden Gaststube, Küche und Festsaal, die die letzten Jahre baulich getrennt waren, wieder vereint und die legendäre Kugel-Bar wieder aktiviert.“

Ein typisches Wirtshaus ist’s aber dennoch nicht. Im früheren Festsaal ist eine Markthalle mit Delikatessen aus aller Herren Länder, sowie ein Fach’l-Eck mit 20 regionalen Produzenten eingezogen.

Der Tanz-Bär steppt trotzdem. „Wir können die Halle für geschlossene Veranstaltungen in Windeseile zum Partysalon umfunktionieren“, lacht Priewasser.

Selbstverständlich wird in der neuen Genusskrämerei nach bewährtem Rezept aufgekocht. Im Restaurant mit 40 Sitzplätzen werden auf stilvollen Eichenholzmöbeln Barfood und Klassiker wie Geschmortes, Pasta und Risotto sowie natürlich der Mittagstisch serviert.

Eine weitere kulinarische Bereicherung in der Keltenstadt ist das „Halleiner Kisterl“ von Conny Forsthuber am Bayrhamerplatz. Der Name ist Programm: Marmeladen, Alpakawolle oder feinste Schokoladen von regionalen Manufakturen werden liebevoll in Holzkisterln offeriert. Außerdem bietet die Chefin Essig und Öle sowie Spirituosen direkt vom Fass. Ein Kreislauf: Mit dem Konzept „Vom Fass“ hat vor elf Jahren Alexandra Priewasser begonnen

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