„In letzter Minute“

Südsteirer rettet sich aus brennender Wohnung

Steiermark
26.11.2019 13:52
Porträt von krone.at
Von krone.at

„In letzter Minute“ hat sich laut Feuerwehr ein 57-jähriger Südsteirer in der Nacht auf Dienstag aus einer brennenden Wohnung in Leibnitz gerettet. Der Mann erlitt eine Rauchgasvergiftung und wurde stationär im Krankenhaus Wagna aufgenommen. Seine Wohnung wurde größtenteils zerstört, andere Bewohner des Heims mussten über Leitern evakuiert werden.

Der 57-Jährige lebt in einem Seniorenwohnheim in der Leibnitzer Klostergasse. Kurz nach 20 Uhr brach dort ein Brand aus. Ursache war höchstwahrscheinlich ein Kurzschluss einer Zeitschaltuhr, die eine elektrische Weihnachtsbeleuchtung steuert.

Der Bewohner, der bereits geschlafen hatte, wurde durch die Töne einer automatischen Brandmeldeanlage geweckt und versuchte minutenlang, den Brand selbst zu löschen. Gerade noch rechtzeitig rettete er sich ins Freie.

Bereits beim Eintreffen der Stadtfeuerwehr Leibnitz war das Atrium stark verraucht, die Wohnung stand in Vollbrand. Durch die enorme Hitzeentwicklung barsten auch die Fenster der darüberliegenden Wohnung, der Balkon wurde ebenfalls schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Personen aus den Nachbarwohnungen wurden teils mit Steckleitern aus den höheren Geschoßen in Sicherheit gebracht. Nach einem umfassenden Löschangriff konnte die Feuerwehr nach eineinhalb Stunden „Brand aus“ geben.

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