15.11.2019 06:00 |

Lösung umstritten:

Kreisverkehr in Maishofen soll eine Million kosten

Seit zwölf Jahren wird an der Verkehrslösung in Maishofen „herumgedoktert“: Das Ergebnis ist ein teurer Kompromiss, der die ganze Region betrifft. Die Tourismus-Hochburg Saalbach kämpft um die Zufahrt, befürchtet Staus an Reisewochenenden. Wer Schlimmstes fürchtet: Es kommen auch Pförtnerampeln.

Ein ARBÖ-Pannenfahrer meint besorgt: „Ich fahre im Jahr 50.000 Kilometer im Pinzgau. Wenn ich an einen weiteren Kreisverkehr denke, wird mir schlecht.“

Die Pinzgauer sind in Sachen Kreisverkehr leidgeprüft: Dauerstau in Schüttdorf, das Zwängen durch zwei Kreisel in Saalfelden. . .

Der Maishofener Bürgermeister Franz Eder bat in Saalbach um Verständnis für seine Gemeinde. Die alte Zufahrt ins Gewerbegebiet wird aufgelassen. Er will Gefahren reduzieren. Und das für einen Schweizer Großbetrieb? „Wir sind gastronomisch von heimischen Händlern gut versorgt“, hat Saalbachs Ortschef Alois Hasenauer gute Argumente.

Firma will Verkehr ins Glemmtal nicht stören
Die Firma Transgourmet bestätigt die Absichten (auch Schüttdorf war Thema): Nur noch Fragen zu Flächenwidmung seien zu klären. „Die optimale Anbindung ist für uns und für andere Betriebe im Gewerbegebiet essenziell“, so Sprecherin Martina Macho. Man wolle die Verkehrsströme ins Glemmtal aber keinesfalls stören, heißt es.

Landesrat Stefan Schnöll prüft Verbesserungen. Rund eine Million soll der Kreisel kosten, das Land steuert ein Drittel bei. Den Rest ist privat, unterstützt von der Gemeinde.

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