11.11.2019 07:00 |

Millionen investiert

ÖBB und Land machten Straßen und Gleise winterfit

Ob man nun mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto unterwegs ist, die ÖBB und das Land Tirol trafen bereits erste Vorkehrungen, damit einem die kalte Jahreszeit nicht in die Quere kommt. Für den Winterdienst gibt das Land etwa 15 Millionen Euro jährlich aus, die ÖBB investiert bundesweit 40 Millionen Euro.

Die Salzlager sind gefüllt und 175 Räum- und Streufahrzeuge stehen bereits in den Startlöchern – in Tirol ist man gut auf den Winter vorbereitet, bezeugt Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler: „Um die Winterdienstbetreuung an empfindlichen Straßenabschnitten zu verbessern, hat das Land neuerlich in die Infrastruktur investiert.“

Silo, Soleanlagen und Abbiegeassistenten
Ein Streugutsilo mit einem Fassungsvermögen von 150 Kubikmetern Auftausalz wurde bei der Straßenmeisterei Ried im Oberinntal in Betrieb genommen. Mit Winterbeginn gehen zudem zwei neue Soleanlagen in Reith bei Seefeld und der Straßenmeisterei Reutte in Betrieb. Neu ist auch der Abbiegeassistent, mit dem im Rahmen eines Pilotversuchs drei Lkw ausgestattet wurden - weitere sollen folgen.

Auch ÖBB in Bereitschaft
Während sich 385 Mitarbeiter um Tirols Straßennetz kümmern, stehen bis zu 300 ÖBB-Mitarbeiter für die Öffi-Fahrgäste in Tirol und Vorarlberg im Einsatz. Sie kümmern sich um mehr als 1000 Gleis-Kilometer sowie 128 Bahnhöfe und Haltestellen. Neben Technikern, Fahrdienstleitern und weiteren Arbeitskräften verfügen die ÖBB auch über ein eigenes Wetter-Vorwarnsystem.

4 Millionen Euro für Reparatur
55 Kilometer Lawinen- und Steinschlagschutz wurden insgesamt auf ihre Wintertauglichkeit kontrolliert. Wegen größerer Schäden durch den vergangenen, schneereichen Winter investierte die ÖBB heuer 4 Millionen Euro in Reparaturen.

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