Experten für „Deal“

Blaulicht-Vertrag rückt immer näher

Landesgrenzen sollen im Falle von medizinischen Notfällen künftig kein Hindernis mehr für Rettungskräfte darstellen. Wie die „Krone“ bereits berichtete, ist hierzu ein entsprechendes Abkommen mit der Slowakei geplant. Eine Expertengruppe im Gesundheitsministerium wird nun eingerichtet, die Verhandlungen starten.

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Regelmäßig ist für Rettungsautos an diversen Landesgrenzen Schluss. Bislang durfte etwa die Grenze in die Slowakei auch im Falle eines medizinischen Notfalls nicht passiert werden. Die Patienten wurden stattdessen per Helikopter nach Wien oder Eisenstadt transportiert. Ändern soll das ein Staatsvertrag mit der Slowakei. „Bisher gibt es solch einen wichtigen Staatsvertrag zur Rettung von Menschenleben nur zwischen Österreich und Tschechien. Wir haben der slowakischen Botschaft die Vorlage eines Staatsvertrags bereits übersandt“, so EU-Landesrat Martin Eichinger, der am Freitag selbst zu diesbezüglichen Verhandlungen in der Slowakei weilte.

Nach Rücksprache mit der Gesundheitsministerin Brigitte Zarfl soll nun zudem eine Expertengruppe gebildet, die Vertragsverhandlungen folglich vorangetrieben werden. Dabei ist Eile ist geboten. „Schließlich geht es um Menschenleben“, gibt Eichtinger die Marschroute für die Verhandlungen vor.

Nikolaus Frings, Kronen Zeitung

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