23.10.2019 09:21 |

Fataler Computerfehler

Ganz Graz versank wegen Tunnelsperre im Stauchaos

Wegen eines Softwarefehlers war der Grazer Plabutschtunnel in Richtung Linz Mittwochfrüh mehr als drei Stunden gesperrt. Die Landeshauptstadt versank im Stau ...

Eigentlich ist die Sanierungsphase des Plabutschtunnels fast abgeschlossen - wegen Systemtests ist er aber aktuell in der Nacht gesperrt und wird dann um fünf Uhr in der Früh, pünktlich vor Beginn der Pendlerlawine, wieder für den Verkehr freigegeben. Doch am Mittwoch kam alles anders: „Wegen eines Softwarefehlers der Lüftungssteuerung konnten wir den Verkehr aus Sicherheitsgründen nicht freigeben“, erklärt Asfinag-Sprecher Walter Mocnik.

„Möchten uns entschuldigen“
Im Falle eines Feuers im Tunnel hätte sich die Lüftung nicht in Gang setzen lassen und das hätte im Ernstfall Menschen ihr Leben kosten können. „Wir bedauern diese massive Beeinträchtigung und möchten uns bei allen, die im Stau gestanden sind und nicht rechtzeitig an ihr Ziel kommen konnten, entschuldigen“, sagt Stefan Weiss, der Tunnelsicherheitsbeauftragte der Asfinag.

Eineinhalb Stunden Zeitverlust
Der Tunnel war also in Richtung Linz bis 8.45 Uhr gesperrt - kilometerlange Staus im Grazer Frühverkehr waren die Folge. Der Zeitverlust betrug bis zu eineinhalb Stunden! Auf der Autobahn stand man bis Schachenwald im Stau, sämtliche Ausweichrouten wie die Kärntner Straße, Münzgrabenstraße oder Triester Straße waren heillos verstopft.

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