Notärzte im Einsatz

Schwerverletzte und Autowracks auf den Straßen

Zu einem wahren Trümmerfeld wurde binnen weniger Stunden die Westautobahn zwischen Ybbs und Melk. Ein Pkw rammte einen Absicherungsanhänger der Asfinag, dann kam es einem Auffahrunfall zwischen zwei Lkw. In weiterer Folge kracht es in diesem Abschnitt noch zweimal - wie auch in anderen Landesvierteln.

Fast schon im Stundentakt mussten im Bezirk Melk die Einsatzkräfte am späten Donnerstagnachmittag auf die Westautobahn ausrücken. Zwischen Ybbs und Pöchlarn übersah ein Autolenker eine Baustellen-Absicherung der Asfinag und krachte dagegen. Der Fahrer erlitt Verletzungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Im Stau hinter der Unfallstelle fuhr ein Lkw auf einen anderen auf, wobei die rechte Seite eines der Schwerfahrzeuge komplett aufgerissen wurde. „Wie durch ein Wunder wurde aber niemand verletzt“, schildert ein Feuerwehrmann bei den Bergearbeiten. „Klein-Lkw gegen Lkw geprallt“, lautete der Einsatzbefehl wenig später in Ybbs. Erneut wurde auf die A 1 ausgerückt, ein schwer verletzter Lenker von der Rettung ins Spital eingeliefert. In der Zwischenzeit wurde auch die Feuerwehr aus Pöchlarn zu einem Unfall auf die Westautobahn beordert: „Zum Glück gab es dort aber nur Blechschaden“, hießt es.

Gefordert waren die Helfer von Rettung und Feuerwehr auch in Möllersdorf, Bezirk Baden. Dort hatten sich auf der B 17 zwei Autos ineinander verkeilt. „Ein Fahrer wurde im Wrack seines Wagens eingeklemmt“, berichtet ein Helfer. Der Eingeklemmte (31) wurde von den Einsatzkräften befreit und ins Krankenhaus geflogen. Der zweite Lenker (43) konnte von nachkommenden Autobesitzern aus den Trümmern seines Pkw geholt werden - auch er war schwer verletzt. Überschlagen hatte sich indes eine Frau mit ihrem Wagen auf der B 35 bei Eggenburg im Bezirk Horn. Ihr SUV war zuvor mit einem Lkw kollidiert und war gegen eine Straßenlaterne geprallt. Die Lenkerin musste vom Roten Kreuz ins Spital gebracht werden.

Christoph Weisgram, Kronen Zeitung

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