Kritik des VGT

Alle ausgesetzten Enten im Burgenland abgeschossen

Die Zuchtenten, die Anfang Juli im Nordburgenland bei Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) in der Leitha und ihren Nebenflüssen ausgesetzt worden sind, wurden laut dem „Verein gegen Tierfabriken“ (VGT) allesamt abgeschossen. Sechs Wochen nach Beginn der Schusszeit seien bei einem Lokalaugenschein keine Enten mehr zu sehen gewesen, so Balluch am Dienstag in einer Aussendung.

Anfang Juli seien an mehreren Stellen "Hunderte zahme und flugunfähige Entenkinder" ausgesetzt worden, um ein paar Wochen später bei Treibjagden abgeschossen zu werden, sagte Balluch. Er kritisierte diese Jagdpraxis erneut und sprach von einer "sinnentleerten Aussetzerei". "In Wahrheit dient sie nur der Belustigung eines Teils der Jägerschaft beim Abschuss." Sechs Wochen nach Beginn der Schusszeit zeige sich jedes Jahr, dass "auch die letzte der ausgesetzten Enten wieder abgeschossen worden ist". Der VGT begrüßt daher das vom Land Burgenland angekündigte Verbot der Zuchtenten-Treibjagd. Man hoffe auf eine möglichst rasche Umsetzung, so Balluch.

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