Volksfeststimmung am Freitag auf der Schnellstraße: Blasmusik, Bierbänke, strahlende Politikprominenz. Alle wollten dabei sein, als der knapp sieben Kilometer lange Abschnitt zwischen dem Stausee Zlatten und Mautstatt - mit den beiden zweiröhrigen Tunnels Kirchdorf und Kaltenbach - eröffnet wurde.
"Lebensqualität steigt gewaltig"
Was es zu feiern gab, erklärte Alois Schedl, Vorstandsdirektor der Asfinag: "Erstmals gibt es eine leistungsfähige und sichere Verbindung zwischen den Zentralräumen Bruck und Graz. Wir haben auch eine neue Ausweichroute, falls der Gleinalm-Tunnel einmal gesperrt sein sollte. Und die Lebensqualität der Einwohner von Pernegg und Kirchdorf steigt gewaltig: Es wird herrlich ruhig hier."
Der Weg bis zum Lückenschluss war lang und zäh: Es gab Straßenblockaden, Probleme mit der Finanzierung, schwierige geologische Verhältnisse, etwa asbesthaltiges Serpetinitgestein. Siegfried Schrittwieser, SPÖ-Urgestein aus der Region, erinnert sich: "Ich bin seit 1987 im Landtag, damals wurde bereits über eine neue Trasse diskutiert. Die S35 beweist: Man darf nie aufgeben." Koralm- und Semmeringtunnel lassen herzlich grüßen…
Daten und Fakten
von Jakob Traby, "Steirerkrone"
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