09.10.2019 19:44 |

Martin Polaschek

Die größte steirische Uni hat einen neuen Rektor

Der Rektorwechsel an der Universität Graz ist am Mittwoch nun auch offiziell vollzogen worden. Der seit dem 1. Oktober amtierende Grazer Rechtswissenschafter und -historiker Martin Polaschek wurde feierlich ins Amt eingeführt. Er folgte der bisherigen Rektorin Christa Neuper nach. Dieser überreichte Wissenschaftsministerin Iris Rauskala das Große Goldene Ehrenzeichen der Republik.

Martin Polaschek bekam in der Aula der Grazer Karl-Franzens-Universität von der bisherigen Rektorin Christa Neuper das Zepter und die Amtskette überreicht. Zuvor dankte sie ihrem Vizerektorat „ein eingeschworenes Team, das mir acht Jahre lang die Treue gehalten hat“.

Mit Polaschek steht nun einer der bisherigen Vizerektoren an der Spitze der Universität. Selbst durfte Neuper die sogenannte Altrektoren-Kette und - aus den Händen von Bildungsministerin Rauskala - das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich entgegennehmen.

77 Millionen Euro mehr
Der Beginn des neuen Rektorats falle auch mit dem Start einer neuen Leistungsvereinbarung für drei Jahre zusammen, verwies Rauskala: Mit zusätzlich 77 Millionen Euro im Vergleich zur Vorperiode verfüge die Universität Graz in diesem Zeitraum über ein Budget von insgesamt 617 Millionen Euro. Damit könnten auch rund 40 neue Professuren ausgeschrieben und u.a. auch die Betreuungsverhältnisse in sehr stark nachgefragten Studien verbessert werden, hob die Ministerin hervor.

„Werden für Qualität der Lehre sorgen“
Polaschek bekräftigte in seiner Inaugurationsrede, dass der Lehre weiterhin eine wichtige Rolle zukommen werde: „Knapp die Hälfte der steirischen Maturanten beginnt an unserer Universität das Studium. Wir haben eine besondere Verantwortung für die Studierenden und werden für die Vielfalt und Qualität der Lehre sorgen“, sagte der neue Rektor.

„Die besten Köpfe nach Graz holen“
Zudem stelle die Globalisierung, Informatisierung und der Klimawandel die Welt vor enorme Herausforderungen. „Universitäten müssen sich die Frage stellen, was sie zur Lösung der Probleme beitragen können, die angesprochenen Entwicklungen diskutieren und der Gesellschaft einen Spiegel vorhalten - mehr denn je zuvor“ fasste Polaschek seine Vorstellungen zusammen. Für die Universität Graz sei daher wichtig, „im globalen Wettbewerb die besten Köpfe nach Graz zu holen“, sich international als attraktiver Partner zu etablieren und ein Ort der Kooperation und Weltoffenheit zu werden.

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