Das griechische Finanzdesaster, die Milliardenhilfen und der schwächelnde Euro verunsichern die Sparer. "Dass jetzt massenhaft Sparbücher aufgelöst werden, stimmt aber sicher nicht", so Lallitsch. Ganz im Gegenteil. "Es gibt derzeit einen Einlage-Rekord bei den Sparbüchern, um 2,3 Prozent mehr als noch vor einem Jahr." Das "Büchl" wird also weiterhin als sicherer Anker gesehen.
Philharmoniker-Münzen stark begehrt
Hoch im Kurs stehen in Krisenzeiten auch die Immobilien. Insbesondere in der Landeshauptstadt gebe es eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Kleinwohnungen, die man wieder vermieten könne. "Allerdings wollen momentan verständlicherweise nur sehr wenige ihre Eigenheime loswerden." Eine Möglichkeit, seine "Euro-Schäfchen" ins Trockene zu bringen, ist auch der Kauf von Gold. Vor allem die Philharmoniker-Münzen sind trotz des stark gestiegenen Preises in der Steiermark begehrt wie nie zuvor. Zur Gold- und Silber-Scheideanstalt ÖGUSSA (mit einem Sitz auch in Graz) kommen derzeit fast zehnmal so viele Kunden wie sonst.
von Gerald Schwaiger ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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