Di, 13. November 2018

"KISS" für Kufstein

20.05.2010 17:20

2. Einkaufszentrum: "Toter Winkel" der Stadt soll aufblühen

Kufsteins Zentrum bekommt ein neues Gesicht! Nur einen Steinwurf von den Kufstein Galerien entfernt entsteht in der Festungsstadt ein weiteres großes Einkaufszentrum (KISS) samt Büros und Wohnungen. Größte Besonderheit: Eine riesige alte Fassade bleibt – anders als etwa beim Innsbrucker Kaufhaus Tyrol – erhalten. Das 25-Millionen-Euro-Projekt soll Ende 2011 fertig sein.

Das Areal zwischen Unterem Stadtplatz und Fischergries wurde in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr zum "toten Winkel" der Stadt. Doch bald soll wieder Leben einkehren. Am Donnerstag präsentierten die Bauherren Hans Höger, Josef Feichtner (Unterberger Immobilien) und die Stadtwerke die Pläne für das 10.000 m² große Areal. Die Bauarbeiten laufen bereits. "Wir wollen, dass hier wieder Leben einkehrt und einreger Passantenverkehr entsteht", sagt Höger.

Nehmen sich das KISS (Kufsteiner Innenstadt Shopping) und die im Oktober 2009 eröffneten Kufstein Galerien nicht gegenseitig Kunden weg? "Kein Problem, sondern das Gegenteil", sagt Höger, "ein so großes Einkaufsangebot führt dazu, dass alle davon profitieren."

Alte Fassade bleibt
Das alte Kolpinghaus sowie das Karg-Haus sind bereits abgerissen. Blickfang auf der Großbaustelle ist eine 30 Meter breite und 15 Meter hohe alte Fassade, die stehen gelassen wurde. "Nicht weil der Denkmalschutz dies angeordnet hat, sondern weil wir die historische Fassade erhalten wollen", so Kufsteins "Immobilien-Kaiser" Höger. Die Pläne sehen das viergeschossiges Einkaufszentrum KISS mit Wohnungen und Büros vor. Am Kolpingareal soll ein „Boulevard“ mit Geschäfts- und Gastroflächen sowie ein Veranstaltungszentrum entstehen.

Nicht nur Einkaufen
Eine neue Tiefgarage soll Plätze für 180 Autos bieten und ein Park-Chaos in der Innenstadt verhindern. Einer der Stolpersteine für das Großprojekt war bisher der futuristische Fassadenteil für das Karg-Haus. Bei einer Podiumsdiskussion stieß der Entwurf auf Ablehnung. Architekt Daniel Fügenschuh verspricht daher: "Wir werden für die Fassade eine breit akzeptierte Lösung finden."

von Andreas Moser, Tiroler Krone

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