21.09.2019 05:45 |

Eishockey

Kurz von der Rolle: Bulls schenkten Führung her

Ihren Eishockeyliga-Heimstart hatten sich die Eisbullen anders vorgestellt! Vor ausverkauften Eisarena-Rängen, nach zwei Dritteln mit 3:1 voran, ging die McIlvane-Crew am Ende gegen Linz in der Overtime als 4:5-Verlierer vom Eis. Eine Blackout-Phase zum Schlussdrittelstart hatte sehr viel kaputt gemacht. Am Sonntag geht es nun zum KAC.

Eiskalt wurden die Eisbullen bei ihrem Heimstart erwischt. Nach nur 59 Sekunden war Kalus frei vor Goalie Lamoureux, zog sofort ab - Linz hatte nach dem 0:1 in Fehervar endlich sein erstes Saisontor erzielt. Salzburg brauchte, um ins Spiel zu kommen. Das bald Powerplays brachte. Auch gepfiffen vom Zeller Head Roland Kellner, der seine 324. und letzte EBEL-Partie leitete.

„Es war eine höchst intensive Partie, das Momentum wechselte mehrmals“, spürte auch Bulls-Kapitän Tom Raffl den Linzer Gegenwind. Zu Herburgers 1:1 gab es noch zwei Stangenschüsse. Auch Linz-Goalie Kickert glänzte in der Phase.

Erst im Mitteldrittel fand Holloway in Überzahl den Schlittschuh des Linzers Finn und so das Tor, setzte Joslin (Abpraller nach Raffl-Schuss) das 3:1 drauf. Doch das Schlussdrittel begann verheerend: Erst klingelte es zweimal binnen gut zwei Minuten, dann in Unterzahl - Lamoureux war dreimal aus kürzester Distanz bezwungen - vorm Tor wurde nicht mehr aufgeräumt. Kolarik rettete zwar noch die Overtime, in der war aber schon nach 22 Sekunden Schluss.

Warten auf Linz-Sieg

Lebler hatte genetzt. Weil der Videobeweis bemüht wurde, war in der Halle gespanntes Warten angesagt. erst dann der Linz-Sieg amtlich. Coach McIlvane: „Wir waren zwei Drittel sehr gut, haben uns dann kurz zurückgelehnt, auch nicht mehr im Angriffsdrittel gespielt.“ Und die Defensivfehler wurden bestraft.

Robert Groiss
Robert Groiss
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