13.09.2019 09:55 |

Grüne wollen mitreden

Wohin mit den 30 Grazer „Klima-Millionen“?

Die Überhitzung der Stadt war in diesem Sommer das große Thema in Graz. 30 Millionen Euro sollen in den nächsten zwei Jahren in Maßnahmen investiert werden. Die eigentlich zuständige Umweltstadträtin Judith Schwentner von den Grünen war bisher außen vor, würde aber gerne ein Wörtchen mitreden. Genau genommen vier: „Begrünen, entsiegeln, Wasserflächen schaffen.“

Da waren selbst die Grünen baff: 30 „Mille“ will die schwarz-blaue Rathauskoalition in Klima-Maßnahmen investieren! Für welche, ist jedoch noch weitgehend unklar. 1500 Bäume sollen gepflanzt werden. Einen Fördertopf für Kleinprojekte soll es geben. Und Fotovoltaikanlagen auf Gebäuden, die der Stadt gehören.

Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) und sein Vize Mario Eustacchio (FPÖ) haben angekündigt, dass es einen Klimaschutzbeauftragten geben wird, der im Oktober seine Arbeit aufnehmen (und Nagl unterstehen) soll - und bis Ende des Jahres Klarheit darüber, was mit dem vielen Geld passiert.

Es gibt bereits einen Aktionsplan
Schwenter, die von all dem aus den Medien erfahren hat, erinnert daran, dass das städtische Umweltamt längst einen Aktionsplan für die Klimawandelanpassung erarbeitet hat: „Ich erwarte, dass dieser Punkt für Punkt umgesetzt wird!“

Die Umweltstadträtin würde sich gerne mehr einbringen. Eine ihrer Ideen: 17 „grüne Meilen“ für Graz, in jedem Bezirk eine. Darüber will sie mit Nagl persönlich sprechen. Einen Termin hat sie bereits.

Ernst Grabenwarter
Ernst Grabenwarter
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