Hausdurchsuchung in NÖ

Wurden geschützte Greifvögel von Jäger vergiftet?

Seit Jahren werden in Niederösterreich und im Burgenland streng geschützte Greifvögel vergiftet. Ermittler des NÖ-Landeskriminalamts haben nun einen 69-jährigen Jäger und Hegeringleiter aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya ausgeforscht. Der Verdächtige bestreitet die Taten.

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Bei einer Hausdurchsuchung im niederösterreichischen Waldviertel sollen Polizei und Staatsanwalt nicht nur das benutzte Gift, sondern auch diverse tiefgefrorene Kadaver von Uhu, Füchsen und Marder gefunden haben. Im Tatverdacht steht ein Jäger, doch der bestreitet alle Vorwürfe. Ob die gefundenen Tiere wirklich vergiftet wurden, sollen nun Experten der Universität Wien klären. „Die Spezialisten prüfen den Zusammenhang von Todesursache und sichergestelltem Gift“, erklärt ein Ermittler. Der Verdächtige rechtfertigt sich indessen, dass er das Gift für andere Zwecke benötigte und die eingefrorenen Tiere nur zum Training von Jagdhunden verwendet.

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