Prozess in Graz

Mann bestreitet Einbruch trotz DNA-Spuren am Tatort

Steiermark
05.05.2010 15:27
Ein Staplerfahrer hat sich am Mittwoch wegen eines Einbruchs in eine Grazer Berufschule vor Gericht verantworten müssen. Der 25-Jährige bestreitet das Delikt, obwohl am Tatort Blutspuren gefunden wurden, die eindeutig von ihm stammen.

Dem Angeklagten wird vorgeworfen, er hätte aus einer Vitrine in der Berufsschule in Graz-St.Peter Handys stehlen wollen - bis er entdeckte, dass es sich hierbei lediglich um ganz wertlose Attrappen handelte.

"Aber Sie kennen die Örtlichkeit. Waren dort selber Schüler", so Richter Gernot Patzak gegenüber dem 25-Jährigen. "Ja, aber ich war damals nicht in Graz. Ich komme nur zum Einkaufen nach Seiersberg", erklärt der Beschuldigte vor Gericht. Auch das "Trumph Ass der Anklagebehörde" - eindeutige DNA-Spuren des Staplerfahrers am Tatort - lassen den Verdächtigen kalt. "Keine Ahnung, wie die dort hinkommen."

Acht Monate unbedingte Haft für Angeklagten
Eigenartig allerdings, dass der 25-Jährige den bei dem Einbruch entstandenen Schaden in der Höhe von 500 Euro anerkennt. "Obwohl Sie nichts gemacht haben?", wunderte sich Staatsanwalt Ewald Hörzer. Der 25-Jährige fasste acht Monate unbedingte Haft aus, er legte sofort Berufung gegen das Urteil ein.

von Eva Molitschnig ("Steirerkrone") und steirerkrone.at

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