24.07.2019 14:45 |

Tipps aus der Apotheke

Salbei und Aloe Vera als Hausmittel für heiße Tage

Salzburg rüstet sich gegen die Hitzewelle. Nützliche Tipps für Temperaturen weit über 30 Grad hat der Apotheker Simon Windhager parat.

Der Klassiker im Hochsommer: viel trinken. Dazu bieten sich Wasser, Tees oder verdünnte Fruchtsäfte an - am besten lauwarm und nicht eiskalt, empfiehlt Simon Windhager von der Raphael Apotheke in Salzburg-Maxglan. „Zwei bis drei Liter Flüssigkeit täglich sollte man im Sommer zu sich nehmen. Aber bitte keinen Alkohol, der entwässert zusätzlich“, warnt der Apotheker. Bei einem Durstgefühl ist es eigentlich schon zu spät, deshalb: proaktiv trinken!

Auch zum Essen hat der Apotheker Tipps: „Ideal sind kalte und leichte Speisen, nichts Fettiges. Das Schnitzerl sollte man gegen kalte Suppen und Obst eintauschen.“ Gegen eine Kugel Eis hat der Mediziner nichts einzuwenden. Generell gilt aber: Nicht zu viel Zucker und Fett.

Regelmäßiges Einschmieren nicht vergessen

Das Um und Auf beim Sonnenbad: Sonnenschutz! Egal ob am See oder am Berg, unsere Haut braucht auf sie abgstimmte Sonnencreme. „Regelmäßiges nachcremen nicht vergessen“, so Hindhagers Rat und: „Pralle Mittagssonne zwischen 11:00 und 16:00 sollte generell vermieden werden.“ 

Salbei reduziert das Schwitzen

Hat man es schon übersehen, dann schafft bei Sonnenbrand Aloe Vera Abhilfe. „Die Pflanze hat eine beruhigende Wirkung auf gereizte Haut und untersützt die Wundheilung“, weiß der Apotheker. In Form von Gel kann sie einfach aufgetragen werden. Ein Kräuter-Wundermittel ist Salbei. Der reduziert das Schwitzen um bis zu dreißig Prozent und kann als kalter Tee getrunken werden.

Kühlende Gels helfen bei geschwollenen Beinen, vor mentholhaltigen Eisgels rät Windhager ab: „Die helfen nur kurzzeitig, regen die Durchblutung an und heizen so dem Körper ein.“

Eine Warnung an alle, die Medikamente einnehmen müssen: „Die Wirkung von Medikamenten kann bei starker Hitze beeinflusst werden. Gerade Schilddrüsen- und Bluthochdruckmedikamente erzielen an heißen Tagen oft nicht die gewünschte Wirkung“, bemerkt Windhager. Am besten wenden Sie sich bei Fragen an Ihren Arzt oder Apotheker.

Magdalena Mistlberger
Magdalena Mistlberger
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