17.07.2019 07:30 |

Positive Entwicklung:

E-Mobilität bringt Steirern 4000 neue Jobs

Die Elektromobilität findet in der Steiermark immer besser in die Spur. Das belegen auch die aktuellsten Zahlen. „Rund 4000 Fahrzeuge sind derzeit elektrisch angetrieben unterwegs, der Anteil an Neuzulassungen liegt bei 3 Prozent“, freut sich SPÖ-Verkehrslandesrat Anton Lang. Alles rund um dieses Thema gibt es am 29. und 30. September in Spielberg bei den „Krone-E-Mobility Play Days“.

Im Rahmen der „Landesstrategie Elektromobilität Steiermark 2030“ haben sich die Landespolitiker vorgenommen, die Elektromobilität in unserem Bundesland flächendeckend zu forcieren. Die 2016 gesetzten Ziele waren dabei durchaus ambitioniert - umso erfreulicher sind nun die Zahlen, die der zuständige Landesrat Anton Lang präsentieren kann.

„Im Vorjahr waren wir bundesweit mit 58 Prozent Steigerung Spitzenreiter bei den Neuzulassungen von E-Autos. Insgesamt sind derzeit rund 4000 E-Fahrzeuge in der Steiermark unterwegs. Das zeigt, dass unser durchdachter Maßnahmenmix vor allem im Bereich Bewusstseinsbildung greift“, so Lang, der betont: „Wichtig ist es vor allem, Vorurteile abzubauen und durch Testaktionen Menschen für die E-Mobilität zu gewinnen. Das aktive Zugehen auf die Bevölkerung zahlt sich aus!“

Wie die Steiermark aktuell aufgestellt ist

  • Wenngleich es natürlich noch einiges an Luft nach oben gibt - so liegt der Anteil der Neuzulassungen liegt aktuell in der Steiermark bei drei Prozent.
  • Bis 2030 könnten 34.000 neue Jobs durch den weiteren Ausbau der E-Mobilität in Österreich entstehen - im traditionellen Autoland Steiermark geht man von 4000 zusätzlichen Arbeitsplätzen aus.

  • Das Land hat in sieben Bereichen Förderschienen eingeführt (Förderung Privater, von Taxis, Fahrschulen, E-Carsharing, im kommunalen Bereich etc.). Dabei sind rund 850 Förderfälle abgewickelt worden.

  • Bei den Ladestellen sind mehr als 500 öffentlich zugänglich (bis 22 kW), außerdem gibt es 100 Schnellladepunkte (ab 22 kW). Im Vergleich: Die Steiermark verfügt über 430 Tankstellen für Diesel und Benzin.

  • Derzeit gibt es insgesamt zwölf „multimodale“ Verkehrsknoten im Land (Öffi-Haltestellen mit Ladestationen, Leihautos etc.).

  • E-Fahrzeuge verursachen um bis zu 90% weniger Treibhausgasemissionen als fossil betriebene Kfz.
  • Auto-Besitzer sparen laut einer Rechnung des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) im Schnitt an die 600 Euro an Treibstoffkosten pro Jahr.
  • 94 Prozent aller Autofahrten in ganz Österreich sind kürzer als 50 Kilometer.
  • Der Verkehrssektor ist für 80 Prozent des österreichischen Erdölverbrauchs verantwortlich.
Michael Jakl
Michael Jakl
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