Siegen oder fliegen, heißt's am Mittwoch für Sturm. "Ersteres wäre mir lieber", schmunzelt Jakob Jantscher vor der Cup-Schlacht in der Keine-Sorgen-Arena. Die sorgt aber bei den Gegnern im Gegensatz zu früher nicht mehr für Sorgenfalten. 20 Spiele in Folge war Ried daheim ungeschlagen, bis Sturm am 30. August 2009 aufkreuzte, die Festung einnahm und als 2:1-Sieger abzog (Bild).
Mit dem ersten Sieg seit sieben Jahren im Innviertel zerstörte Sturm damals auch Rieds Nimbus der Unbesiegbarkeit. Davon haben sich die Hausherren nicht mehr erholt: Die ehemalige Festung ist nur mehr eine "Ruine" – die magere Bilanz der Rieder in den Heimspielen seit 30. 8.: sieben Siege, zwei Remis und fünf Pleiten!
Positive Erinnerungen
Jantscher: "In Ried ist es zwar noch immer ungut zu spielen, aber wir haben im Vorjahr dort gewonnen, obwohl wir drei Tage nach dem schweren Europacupspiel in Charkow körperlich angeschlagen waren." Dieser Sieg verleiht ebenso Flügel wie das letzte "Endspiel" von Sturm in Ried beim Saisonkehraus in der letzten Meisterschaft. Mit einem Sieg samt drei Toren Differenz hätte Ried die "Schwarzen" noch aus den Europacup-Rängen boxen können. Doch Sturm verlor nach 2:0-Führung mit 2:3, sicherte sich das EC-Ticket.
von Burghard Enzinger, "Steirerkrone"
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