Der Grazer hatte mit dem Brautpaar in einer Almhütte gefeiert, die dem Vater des Bräutigams gehört. Gegen Mitternacht war das Fest dann vorbei - die Gäste machten sich auf den Heimweg. Freunde nahmen den 22-Jährigen, der leicht angetrunken war, mit ins Tal und begleiteten ihn in seine Unterkunft im zweiten Stock eines Gasthofes.
Die Begleiter plauderten noch einige Minuten lang mit dem Grazer und verließen das Gebäude schließlich gegen 1 Uhr. Plötzlich sahen sie vor dem Ausgang einen Menschen liegen - ihren Freund! Der Grazer war vom Balkon zwölf Meter in die Tiefe gestürzt.
Verzweiflungstat aus Liebeskummer?
Ob es ein Unfall oder Selbstmord war, wird wohl für immer ungeklärt bleiben. Fest steht, dass der 22-Jährige das Zimmer ursprünglich für sich und eine Frau gebucht hatte, diese zog jedoch im letzten Moment bei ihrer Freundin in einem nahe liegenden Bauernhof ein und übernachtete dort. Ob das eine Verzweiflungstat auslöste, bleibt Spekulation. Die Exekutive schließt Fremdverschulden aus.
von Manfred Niederl ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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