Mi, 17. Juli 2019
05.07.2019 13:47

Vösendorf:

„Stadt, Land und Dorf“ für Bürger brisantes Thema

In Vösendorf, Bezirk Mödling, formieren sich jetzt die Bürger gegen neugeplante Bauprojekte. Grund sind die seit Jahrzehnten unkontrollierte Verbauung und der massive Zuzug in die teils noch ländliche Gemeinde. Mittlerweile haben bereits mehr als 2100 Personen für ein so genanntes „Dorfbegehren“ unterschrieben.

„Ich möchte den Grund und Boden erhalten, auf dem ich zuhause bin. Eine schöne Gemeinde mit Dorfcharakter in Wien-Nähe. Die Gemeinderegierung zerstört diese Idylle, damit ist jetzt Schluss. Wir lassen uns das nicht mehr gefallen“, erklärt der Sprecher der Vösendorfer Bürgerinitiative, Roman Patzelt. Mittlerweile hat seine Petition bereits mehr als 2100 Unterzeichner, Tendenz steigend. Bis Herbst soll jetzt ein detaillierter Forderungskatalog samt fertigen Zukunftslösungen für die Gemeinde ausgearbeitet und den politischen Vertretern präsentiert werden.

„Es geht um das Ortsbild, eine stärkere Einbindung bei der architektonischen Gestaltung von Neubauten, ein Ende der Kniefälle vor Bauträgern, ein umfassendes Verkehrskonzept samt Generationenplan“, erklärt Patzelt. Stein des Anstoßes war übrigens eine wiederholte Sondervereinbarung für einen Bauträger trotz eigentlich beschlossener Bausperre. Laut dieser Richtlinie dürften auf Grundstücken lediglich drei Wohneinheiten genehmigt werden. Für die Bürger was das aber wohl „zuviel des Guten“ ...

Josef Poyer, Kronen Zeitung

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