"Gerade an Tagen wie diesen, wo das Wetter so schlecht ist, wär ein Badeausflug eine tolle Sportoption für uns", klagt ein betroffener Lehrer der "Krone". Im ganzen Bezirk gibt keine einzige öffentliche Schwimmhalle für die Bewohner der 48 Gemeinden.
Nun ist aber endlich Dynamik in die Sache gekommen: "Eine Markt- und Standortanalyse wurde gemacht. Dabei wurde abgeklopft, wie es mit der zu erwartenden Auslastung aussieht", erklärt Lasse Kraack vom zuständigen EU-Regionalmanagement. Darüber hinaus hat man auch die heikelste Frage geklärt: nämlich, wo das Bad entstehen soll. Kraack: "Gamlitz und die Bezirkshauptstadt sind aus fachlicher Sicht die ganz oben gereihten Standorte - bezugnehmend auf Konzept und Finanzierung."
Auch Ehrenhausen noch nicht aus dem Rennen
Ob Ehrenhausen, das bekanntlich seit Jahren zuerst an einer Weinlandtherme, jetzt an der abgespeckten Variante "Vinea Resort" bastelt, damit gänzlich aus dem Rennen ist? "Nein, Konzepte können noch eingereicht werden. Das schlüssigere gewinnt", sagt der Regionalmanager.
Friedrich Partl, Vizebürgermeister von Gamlitz, freut das Ergebnis jedenfalls: "Offenbar haben wir unsere Arbeit gut gemacht." Der "Gewinner" bleibt aber sachlich: "Das Projekt muss von allen Gemeinden getragen werden. Und im Grunde geht's darum, dass ein Bad kommt. Wo genau, ist nebensächlich."
von Barbara Winkler, "Steirerkrone"
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.