Vorgeworfen werden dem Angeklagten von Staatsanwalt Wolfgang Redtenbacher grobe Sorgfaltsmängel bei der Überprüfung von Leasingverträgen.
Da kam es schon vor, dass ein Gehaltszettel, der vom Leasingnehmer als Sicherheit vorgelegt werden musste, nicht stimmte. "Das kann man nicht überprüfen", erklärt der Ex-Geschäftsführer. "Und trotzdem krieg ich meinen Ferrari?", wundert sich Richter Helmut Wlasak, "das ist ja unseriös." Angeklagter: "Finde ich nicht." Da könne man nichts machen. Ohne Risiko eben kein Geschäft.
Ob dieses Risiko allen bekannt gewesen sei? "Sicher, damit muss man im Leasingbereich leben." Am Montag geht der Skandal-Prozess munter weiter...
von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"
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