Der Patient, ein 35-jähriger Steirer, wurde vor einigen Tagen von der Pflegeanstalt Kainbach nach Graz in die Sigmund-Freud-Klinik überstellt. Die Ärzte behandelten den Mann mit Tabletten, doch die erwiesen sich gegen die plötzlichen Wutausbrüche des Patienten als wirkungslos.
Zur Sicherheit in Einzelhaft
Das bestätigte schließlich auch ein Gutachten. Diesem zufolge wäre dem Steirer auch ein Tötungsdelikt zuzutrauen. Das ist der Grund, warum sich der Verdächtige – zur Sicherheit für alle anderen Patienten – seit Freitag in einer Einzelzelle der Justizanstalt Graz-Jakomini befindet.
Die Justiz veranlasste Erhebungen, und dabei wurde ein Zwischenfall bekannt, der am 12. März, einem Freitag, für eine Pflegehelferin beinahe tödlich geendet hätte. Der als völlig unberechenbar beschriebenen Patient schlich sich von hinten an die 51-Jährige heran und würgte sie. Zwei Kollegen, die sich auf den Rasenden stürzten, retteten der Frau das Leben. Die Angestellte erlitt einen Schock.
von Manfred Niederl, "Steirerkrone"
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