Di, 25. Juni 2019
24.05.2019 09:30

Zahlen, Daten, Fakten

Der Grazer Schloßberg: Gulden, Kilo, Jahrhunderte

Wussten Sie, um welche Summe die Grazer einst den Uhrturm und den Glockenturm kauften, wann die erste Schloßbergbahn in Betrieb ging oder wie schwer die „Liesl“ ist? Der Grazer Schloßberg ist das Herz der steirischen Landeshauptstadt - wir haben die wichtigsten Zahlen, Daten & Fakten zusammengetragen…

4633 Kilogramm wiegt die „Liesl“ im Grazer Glockenturm. Sie ist die drittgrößte Glocke in der Steiermark.

1588 wurde der Glockenturm erbaut.

1809 war für den Grazer Schloßberg eine große Zäsur. Napoleon schlug die Habsburger - die Schloßberg-Festung, obwohl nie eingenommen, musste geschleift werden.

2987 Gulden und 11 Kreuzer - mit dieser Summe retteten die Grazer 1809 den Uhrturm und den Glockenturm vor der Zerstörung. Umgerechnet sind das heute knapp 90.000 Euro.

1125 wurde die erste Festung auf dem Schloßberg errichtet, eine romanische Burg. Sie gab Graz den Namen - „gradec“ bedeutet nämlich „kleine Burg“. Die Anlage wurde im gotischen Stil erweitert und ab 1544 zu einer Renaissance-Festung ausgebaut.

64 Meter hoch und 175 Meter lang ist die neue Schloßbergrutsche.

260 Stufen führt der Kriegssteig hinauf. Er wurde zwischen 1916 und 1918 von Pionieren und russischen Kriegsgefangenen errichtet.

13. Jahrhundert - damals wurde der erste Uhrturm errichtet. 1560 wurde er in die heutige Form gebracht. Er ist 28 Meter hoch.

94 Meter tief ist der Türkenbrunnen.

1894 wurde die erste Schloßbergbahn gebaut.Modernisiert wurde sie 1960. Die nächste Erneuerung erfolgte dann 2004.

212 Meter lang ist die Schloßbergbahn, die Steigung beträgt 60 Prozent, der Höhenunterschied108 Meter. Neben der Bahn führen 655 Stufen hinauf.

1544 ersetzte die heutige Stallbastei das sogenannte Vorwerk der mittelalterlichen Burg. Auf ihr standen Stallungen - daher stammtauch der Name.

6,3 Kilometer lang sind die Stollen im Schloßberg. Es gibt 20 Eingänge und eine Nutzfläche von 12.000 Quadratmetern mit Schloßberglift, Dom im Berg,Märchenbahn, Schloßbergrutsche, Montan- und Werksbahnmuseum undFußwegen.

1945 brannte das damalige Schweizerhaus auf dem Schloßberg nieder - errichtet wurde das einst äußerst beliebte Ausflugsziel bereits 1845. Alle Versuche eines Wiederaufbaus scheiterten.

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