Mi, 22. Mai 2019
03.05.2019 13:59

Gerot Lanach

Pharmafirma baut Standort um 60 Millionen Euro aus

Der zur Bartenstein-Gruppe gehörende Medikamenten-Hersteller Gerot Lannach Pharma baut im weststeirischen Lannach (Bezirk Deutschlandsberg) seinen Produktionsstandort aus. Das Unternehmen investiert 60 Millionien Euro. Die Produktionskapazität soll damit verdoppelt und rund 100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Spatenstich hat am Freitag stattgefunden.

Bei dem Neubau der Pharmaproduktion PII handelt es sich laut dem weststeirischen Pharmaunternehmen um das „mit Abstand größte Investitionsprojekt in der Unternehmensgeschichte von Gerot Lannach/G.L Pharma“. Rund 15.000 Quadratmeter werden nach den Plänen von Architekt Hermann Eisenköck verbaut. Etwa 12.000 Quadratmeter sind für die Produktion, weitere 3000 Quadratmeter als Laborfläche vorgesehen, schilderte Geschäftsführer und Ex-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein.

Die ersten Bagger sind an der Ortseinfahrt von Lannach südwestlich von Graz gleich nach den Osterfeiertagen aufgefahren. In zwei Jahren soll das neue Gebäude eröffnet werden, in dem neben Tabletten, Kapseln und Ampullen auch flüssige und hochpotente Arzneimittel hergestellt und entwickelt werden. „Wir konzentrieren die Produktion der flüssigen Arzneimittel in Lannach“, erklärte Bartenstein.

Mit der Erweiterung des Standortes soll der bisherige Output von zuletzt 3,8 Milliarden Einzeldosen (2018) verdoppelt werden. Rund 100 neue Arbeitskräfte, vor allem in der Fertigung aber auch der Entwicklung, werden dazu notwendig sein.

Firma will weiter Wachstum
Die G.L. Pharma ist aus dem Zusammenschluss des Wiener Pharmaunternehmens Gerot und der steirischen Lannacher entstanden und kann insgesamt auf eine mehr als 70-jährige Geschichte zurückblicken. Die Firmen-Holding wird von Bartenstein gemeinsam mit seiner Frau Ilse gemanagt. Das Unternehmen produziert, entwickelt und vertreibt sowohl Markenprodukte als auch Generika. Mit 760 Mitarbeitern hat G.L Pharma als Kern der Bartenstein-Gruppe 2018 etwa 156 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Im neuen Geschäftsjahr rechne Bartenstein mit einem „mittleren einstelligen Wachstum“.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Appell an Österreicher
Van der Bellen: „Wir kriegen das schon hin“
Österreich
Hat „ganzes Vertrauen“
EU-Wahl: Philippa Strache wirbt für Vilimsky
Österreich
Conti weiter Gesamt-1.
Franzose Demare gewinnt die 10. Giro-Etappe
Sport-Mix
Talk mit Katia Wagner
In welche Zukunft steuert unser Österreich?
Österreich
Ungewöhnliche „Beute“
Babyhaie fressen ins Meer gefallene Zugvögel
Wissen
Augen schwer verletzt
Beinahe blind nach Pfusch in Schönheitssalon
Oberösterreich
Steiermark Wetter
11° / 21°
einzelne Regenschauer
11° / 20°
einzelne Regenschauer
12° / 21°
einzelne Regenschauer
13° / 16°
starker Regenschauern
10° / 13°
leichter Regen

Newsletter