Sa, 25. Mai 2019
26.04.2019 10:35

Tier gerettet

3600 Euro Strafe wegen Hund in überhitztem Auto

Grob fahrlässig hatte eine Hundebesitzerin vergangenen August gehandelt. Die Deutsche (58) ließ ihren Vierbeiner bei brütender Hitze im Auto, während sie einkaufen ging. Jetzt musste sie sich wegen Tierquälerei am Landesgericht Feldkirch verantworten. 

Die Angeklagte versuchte, sich bei Gericht zu rechtfertigen Mehr als eine halbe Stunde musste der Hund in dem 33 Grad heißen Kofferraum ausharren. Dass das Tier überlebt hat, verdankt es zwei beherzten Augenzeugen. Wären diese nicht eingeschritten, hätte der Vierbeiner in kürzester Zeit einen Kreislaufkollaps erlitten. Es ist ein ohnehin heißer Sommertag im August, als die Angeklagte ihr Auto gegen 16 Uhr auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Lustenau abstellt. Zwar lässt die Tierhalterin einen Fensterspalt offen, ehe sie im Laden verschwindet. Doch weiter denkt sie nicht.

3600 Euro Strafe wegen Tierquälerei
Zwei Zeugen entdecken schließlich den hilflosen Hund - einen Springer Spaniel - in dem völlig überhitzten Auto und lassen den Wagenbesitzer mehrmals ausrufen. Als sich nichts tut, alarmieren sie die Polizei. „Ich war höchstens fünf bis zehn Minuten in dem Laden“, rechtfertigt sich die Angeklagte im Prozess. Doch sowohl Zeugen als auch die Polizei bestätigen aufgrund der Uhrzeit des Anrufs, dass es mindestens eine halbe Stunde gewesen sein muss. Richterin Nadine Heim spricht die Hundebesitzerin wegen Tierquälerei schuldig und verdonnert sie zu einer Geldstrafe von 3600 Euro.

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