Suchtgefahr:

Grüne fordern nun Glücksspiel-Verbot

Niederösterreich soll sich Wien zum Vorbild nehmen, fordert Grünen-Chefin Helga Krismer. Sie möchte, dass das sogenannte kleine Glücksspiel auch hierzulande verboten wird. Seit der Legalisierung von Spielautomaten vor zwölf Jahren seien die Verluste für die Landsleute - wie auch das Suchtpotenzial der Kunden - enorm.

Krismer gründet ihre neue Kritik auf vertrauliche Infos aus dem Novomatic-Konzern mit Stammsitz in Gumpoldskirchen: „Laut Angaben von Mitarbeitern hat dieses Unternehmen einen Nettobetrag seit der Einführung des kleinen Glücksspiels im Jahr 2006 von 1,3 Milliarden Euro erzielt.“ In Wien dürfte der Ertrag bis zum flächendeckenden Verbot der Automaten mehr als 3,85 Milliarden Euro betragen haben, so die Grüne.

Dass ihre ehemalige Parteifreundin Eva Glawischnig beim Konzern jetzt für Nachhaltigkeit und Spielerschutz verantwortlich zeichnet, bremst Krismer nicht: „Das kleine Glücksspiel gehört in Niederösterreich verboten. Und zwar rasch!“

Kronen Zeitung

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