Mentoren gesucht

Gewerkschafter befürchten „Chaos“ an den Schulen

Steiermark
13.04.2019 08:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Im Herbst werden die ersten Absolventen der neuen Lehrerausbildung an die Schulen kommen. Im ersten Jahr müssen sie von sogenannten Mentoren begleitet werden. Gewerkschafter warnen vor einem Mangel, die steirische Bildungsdirektorin sieht diesen aber nicht.

Vor einigen Jahren wurde die Lehrerausbildung der Unis und der Pädagogischen Hochschulen zusammengeführt. Heuer gibt es die ersten Bachelor-Absolventen. Bei ihrem Berufseinstieg sollen sie von speziell ausgebildeten Lehrern zwölf Monate lang begleitet werden.

Diese Woche schlug die Lehrergewerkschaft Alarm, sie befürchtet ein „Chaos“: Es würde zu wenig Vorgaben geben, wie diese „Induktionsphase“ genau aussehen soll. Und es gebe kaum Lehrer, die die Zusatzqualifikation als Mentor haben.

„In den nächsten Jahren keine Probleme“
Die steirische Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner kalmiert: „Im Bereich der AHS und BMHS haben wir in den nächsten Jahren voraussichtlich kein Problem.“ Grund: In einer Übergangsphase bis 2029/30 können auch bisherige Betreuungslehrer für das Schulpraktikum als Mentoren arbeiten, das sind an den höheren Schulen 300 bis 400 Personen. In den Pflichtschulen (Volks- und Mittelschule) ist die Zahl aber deutlich geringer: Hier können etwa 130 Lehrer als Mentoren arbeiten.

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