Sa, 20. April 2019
06.04.2019 07:57

Klimaforum:

Klimawandel: Das Stiefingtal wappnet sich

Am Freitag gingen wieder hunderte steirische Jugendliche auf die Straße und demonstrierten in Graz für den Klimaschutz. Dass der Klimawandel derzeit DAS Thema schlechthin ist, wurde auch Donnerstagabend in Pirching bewiesen. Beim „8. steirischen Klima- und Energieforum“ referierten Experten über Ursachen, Forschung und die Zukunft. Das Stiefingtal stand dabei im Mittelpunkt.

Die Besucher und hochrangige Experten diskutierten beim „Steirischen Klima- und Energieforum“ rund um das Thema „Klimawandel in der Steiermark – zwischen Hitze und Frost“. Gemeinsam wurde überlegt, wie man neueste Forschungsergebnisse in den Bereichen Landwirtschaft (Obstanbau und Viehzucht) und Wohnen (nachhaltiges Bauen, intelligente Systeme) im Stiefingtal umsetzen kann, um die Region auf zukünftige Veränderungen vorzubereiten.

Die Auswirkungen des Klimawandels sind ja längst spürbar. 2018 lagen die Temperaturen um 1,7 Grad über dem langjährigen Durchschnitt – es war das wärmste Jahr seit 58 Jahren! Auch die Spätfröste von 2016 und 2017 sind noch in unangenehmer Erinnerung.

In ihrer Einleitung betonte Klimaschutzkoordinatorin Andrea Gössinger-Wieser, dass es höchst an der Zeit ist, zu handeln, den Klimaschutz zu intensivieren und die Anpassung an den Klimawandel sukzessive vorzubereiten. Franz Prettenthaler (Joanneum Research) sprach über das Klimarisiko für die Landwirtschaft. Martin Schönhart (Universität für Bodenkultur Wien) präsentierte neueste Forschungsergebnisse zum Thema „Hitzestress in der Schweinehaltung“. Das Projekt PiPoCool zeigt die negativen Auswirkungen von Hitzestress in der Tierhaltung auf und liefert Landwirten Tipps zur Optimierung von Tierwohl und Tiergesundheit. Martin Röck (TU Graz) referierte über die Kernelemente von „klimawandelangepassten Gebäuden und widerstandsfähigen Siedlungen“. Und Isabella Kolb-Stögerer zeigte auf, welche Vorzeigeprojekte (wie etwa die Plastiksackerlfreien Schulen und Kindergärten) im Stiefingtal umgesetzt werden.

Michael Jakl
Michael Jakl

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