Der erfahrene Alpinist aus Semmering, der am Freitag um 21.30 Uhr in Begleitung von vier Kameraden das Alois-Günther-Schutzhaus verlassen hatte, fiel Schneefall, Nebel und eisigem Wind zum Opfer. Der 38-Jährige stürzte über einen Hang und blieb im Lyragraben liegen. Per Handy löste der Mann eine Suchaktion aus.
Der Verunglückte selbst rührte sich klugerweise nicht vom Fleck - dort, wo er lag, hätte jeden Moment eine Lawine abgehen können. 13 Bergretter, Alpinpolizei, drei Angestellte der Stuhleck-Bahnen und Josef Filzwieser, der Chef der Friedrichshütte, bewährten sich dann einmal mehr als Vollprofis: Der Unternehmer wurde unversehrt geborgen.
Johann Püreschitz von der Alpinpolizei Mürzzuschlag warnte die Tourengeher gegenüber der "Steirerkrone" abermals davor, den Berg zu unterschätzen: "Ständiger Wind, sehr hohe Luftfeuchtigkeit und plötzlicher Wetterumschwung - da herrschen Gegebenheiten wie anderswo auf 3.000 Metern Höhe."
Vater und Sohn von der Hohen Veitsch geborgen
Unverletzt geborgen wurden Samstag früh auch ein 45-jähriger Niederösterreicher und sein 13-jähriger Sohn. Die beiden waren bei einer Skitour auf der Hohen Veitsch von schlechtem Wetter überrascht worden und hatten die Nacht in einem Biwak, einer selbst gegrabenen Schneehöhle, verbringen müssen.
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