05.02.2019 14:19 |

Start der Fällungen

Grazer Murufer und Augarten jetzt Großbaustellen

Beim Umbau des Augartens wird es jetzt ernst. Die Schlägerungen laufen. Gegner klammern sich an den letzten rechtlichen Strohhalm. Der Grazer VP-Bürgermeister Siegfried Nagl will mit Falschmeldungen und Irrtümern zum Projekt aufräumen.

Security und Polizei sichern die Augartenbaustelle und am Murufer in Höhe des Parks laufen noch die letzten Arbeiten für den Speicherkanal. Beides zusammen ergibt eine der spektakulärsten Baustellen, die Graz je gesehen hat.

Die neue grüne Umweltstadträtin Judith Schwentner ist entsprechend schockiert: „Die schwarz-blaue Rathauskoalition hat im Augarten die Kettensägen angeworfen.“

Letzter rechtlicher Strohhalm
Die Gegner des Augartenprojekts greifen nun nach dem letzten rechtlichen Strohhalm. Für das Projekt liegen jaalle Genehmigungen vor. Weil für den Umbau öffentliches Interesse geltend gemacht wurde, sind zwar Einsprüche der Gegner möglich - sie haben aber keine aufschiebende Wirkung, die Bauarbeiten können also durchgeführt werden. Genau dagegen will man nun vorgehen. Die Chancen stehen dem Vernehmen nach aber schlecht…

„Park wird durch Umbau größer, nicht kleiner“
Nagl hat Verständnis, dass die Großbaustelle irritiert. Er ist aber „überzeugt, dass der Augarten nach dem Umbau mit Begeisterung aufgenommen wird.“

Es entsteht eine Murarena mit ca. 90 Metern Breite und ca. 70 Metern Länge - mit Zugang zur Mur. Nagl: „Die Fläche des Parks wird also größer, nicht kleiner, wie manche behaupten. Auch der Kinderspielplatz geht nicht verloren. Die Fußballwiese steht nach den Arbeiten wieder zur Verfügung. Für den Jugendspielplatz suchen wir eine Lösung. “ Im Bereich des Pavillons bzw. der Bucht sei eine kleine Gastronomie denkbar. Entschieden sei aber nichts.

Die große Eile hat zwei triftige Gründe
Kritisiert wird die Eile der Umsetzung. Die habe, so Nagl, aber triftige Gründe: Den Naturschutz, geschlägert müsse werden, ehe Vögel nisten, und es werde die bestehende Baustelleninfrastruktur des Speicherkanals genutzt. Andernfalls hätte eine weitere, teure, ökologisch bedenkliche Baustellenstraße errichtet werden müssen.

Gerald Richter
Gerald Richter

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