Mozartwoche Salzburg

Eine Cecilia-Rose für András, den Piano-Sir

Salzburg
26.01.2019 16:22
Porträt von Roland Ruess
Von Roland Ruess

Da war die internationale Garde der Bartoli-Fans im Großen Saal aus dem Häuschen: In einem grünblau schillernden Kleid kreierte Cecilia Bartoli alle Facetten von Stimme und Mimik, während der dirigierende Pianist Andras Schiff für seine „Barke“ die Klangwogen glättete oder auftürmte. Resultat: Jubel pur!

Ehe la Bartoli noch eine amouröse Cosi-Zugabe erklingen ließ, schloss Sir Andras Schiff eigenhändig den Klavierdeckel des Bösendorfer Modells 280 VC. So als wollte er damit sagen, das Folgende gehöre der Sängerin alleine. Sie hatte sich schon zuvor dem Piano-Sir gegenüber galant gezeigt, und ihm eine Rose aus ihrem Bouquet gereicht.

Cecilia Bartoli nahm sozusagen ihr künstlerisches Salzburg-Jahr auf, als Leiterin der Festspiele Pfingsten kommt sie ja in Bälde wieder. Ihr Auftakt war Verheißung, mit den Arien KV 582 und der des Sesto Nr. 9 aus „La clemenza di Tito“ glänzte sie stimmlich mit ihrem Kleid überein, das je nach Lichteinfall so ziemlich alle Nuancen von „tiefgrüner Meeresbläue“ widerspiegelte. Ihr Stimmvolumen passte sie der Kubatur des Großen Saales optimal an, zudem ist sie auch eine Meisterin der Mimik, von zärtlich bis resolut. So gesehen singt sie auch, wenn sie keinen Ton von sich gibt.

Eine ausführliche Kritik lesen Sie am Sonntag in ihrer Kronenzeitung.

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